DER WALD

Wälder sind komplexe Ökosysteme. Mit optimaler Ressourcenausnutzung sind sie das produkt Landökosystem und nach den Ozeanen die wichtigste Einflussgrösse des globalen Klimas. Die Wälder stellen gegenüber anderen Nutzungsformen global die einzig wirksame Kohlendioxidsenke dar und sind die wichtigsten Sauerstoffproduzenten, die ausgleichend auf den globalen Stoffhaushalt wirken.

DAS HOLZ

Die Borke oder auch äussere Rinde schützt den Baum vor Umwelteinflüssen und Verletzungen, wie zum Beispiel starker Sonnen ein strahlung, Kälte, Hitze, Pilz- und Insektenbefall. Der Bast oder auch innere Rinde versorgt den Baum mit Nährstoffen. Er stirbt relativ schnell ab und verwandelt sich in Kork und anschliessend in Borke. Das Kambium ist eine dünne Zellschicht, die der eigentlich wachsende Teil des Baumes ist.

DIE MANUFAKTUR

Ob das Gesamtbild eines Bodens harmonisch ist, bestimmt das menschliche Auge am besten. Aussortiert wird bereits das Rohholz. Weiter werden nach dem Sägen, nach der Verpressung, vor der Oberflächenbehandlung und schlussendlich vor dem Verpacken die Dielen sortiert. Der Geschmack des Menschen ist jedoch sehr individuell: Ob eine Diele gefällt oder nicht, ist und bleibt Geschmackssache.

DIE OBERFLÄCHEN

Mit verschiedenen Verfahren wie Thermobehandeln, Räuchern, Grundieren, Kälken und Ölen erreichen wir vor allem bei der Eiche eine grosse Vielfalt an Farben. Kombiniert mit unterschiedlichen haptischen Eigenschaften, unter anderem sägeraue, handgehobelte, gebürstete, glatte oder sogar originale Oberflächen, ergibt dies eine umfangreiche Palette an Hölzern.

DIE NACHHALTIGKEIT

Das Wort «nachhaltig» ist heute weit verbreitet und wird in jedem möglichen und unmög lichen Zusammenhang gebraucht. Seine Anwendung im Bezug auf den Wald und die Holzwirtschaft ist aber nicht nur angebracht – es wurde sogar dafür erfunden. Geprägt wurde der Begriff 1713 in einem Buch zur Wilden BaumZucht vom kursächsischen Oberberghauptmann von Carlowitz.